From: privat@karlvalentin.de (Karl Valentin) Subject: Re: "Freunde" der Kelly Family aufgepasst! Date: Thu, 24 Dec 1998 00:06:11 GMT Am Wed, 23 Dec 1998 20:21:01 GMT schrieb sponbiel@gmx.net (Henning Sponbiel): >>>Hen "Warmduscher und Heizungaufdreher" ning > >>Car "Fuesse-an-die-Heizunghalter" sting > >Was machst du mit den Fuessen an den Heizungshaltern? > >Du solltest sie lieber mit einem Handtuch (Handtuch?) abtrocknen. Ja, Handtuch. Es mag zwar heutzutage etwas komisch klingen, weil man ja diese Frotteelappen nicht nur für die Hände nimmt, aber früher war nicht nur alles besser sondern auch anders. Vor langer, langer Zeit, als die Menschen versuchten, auf einem Abakus KI-Programme zum Laufen zu bringen, gab es ein ganz posierliches Tier: das Handtier. Ein Handtier ist das, was wir heute als eierlegende Wollmilchsau bezeichnen. Man konnte prima mit und vor allem von ihm leben. Es gab Eier, Milch, Himbeersirup und saugte mit seinem kurzen Rüssel Staub. Wenn sich die Handtierchen aber wieder vermehrt hatten, und das taten so etwa einmal im Monat, gab es einfach zuviel davon und man mußte einen Teil der adulten Tiere töten. Dann konnte man die Handtiere schlachten und deren Fleisch braten und essen. Auch versuchte man das Fell der Tiere zu verwenden. Allerdings waren die Handtiere ja so klein und da es keine Nähmaschinen gab, konnte man daraus keine Textilien anfertigen. Allerdings stellte man fest, daß das Fell der Handtierchen sehr saugfähig ist und benutzte es fortan als zur Nasenentleerung, zum Tischabwischen, als Windel und auch zum Abtrocken. Für die ersten zwei Tätigkeiten setzte man dann lebendige Handtierchen ein, für Windeln nahm man nur noch alte Handtierchenfelle und schließlich benutzte man sie nur noch zum Abtrocken. Das Wort Handtuch leitete sich ab von der Wortgruppe "Handtierchen tot" und von da an nannte man alles zum Abtrocken Handtuch. Gruß, Karl