From: petra@detebe.de (Petra Tschanter)
Subject: Re: Petras Maerchenstunde
Date: 16 Jul 1999 15:11:07 GMT

Knut König schrieb:
>Petra Tschanter schrieb:
>> 
>[Kapitel 8 Petras ergreifender Geschichte]
>> Petra, alle wieder zum Schlafen gebracht habend
>Knut, schlaflos auf die Fortsetzung wartend

Ich hoffe, du hast in der Zwischenzeit doch ein wenig geschlafen.

Wie dem auch sei, hier folgt die Fortsetzung:

<erzähl>
Kapitel 9

Nachdem es der schüchternen Frauensleut gelungen war, über ihr berühmtes
No-name-Modem (das sie übrigens noch eine lange Zeit begleiten sollte) einen
Connect zu einem Browaida herzustellen, las sie geduldig einige mehls, die
sie erhalten hatte und in denen ihr so nette Sachen wie Antragstexte und
Vertragstexte etc. mitgeteilt wurden.

Und dann machte sie sich auf die Suche nach IHNEN bzw. IHREN tapferen
Gegenern. Dabei bediente sie sich - wie sollte es anders sein? - dem bei
ihrem Browaida installierten Newsreaders und sah sich dabei wohl einem
weiteren IHRER Hindernisse gegenüber.

Ich glaube, ich erwähnte schon, daß die Frauensleut bereits kurz
Bekanntschaft mit Gottes eigenem Newsreader machte. Diese Bekanntschaft
vertiefte sich in den folgenden Tagen. Sie lernte zumindest, mit Hilfe
dieses Readers die ausgefochtenen Kämpfe zwischen IHNEN und IHREN Gegnern zu
verfolgen, wenn sich sich zu diesem Zeitpunkt auch nicht traute, sich in die
Diskussion einzuschalten. (Ich erwähnte doch, daß es sich um eine
schüchterne Frauensleut handelte?)

Nachdem sie sich so einige Tage so gequält hatte, beschloß sie (auch, um
Telefonkosten zu sparen), sich einen sog. Offline-Newsreader zuzulegen, 
begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Programm - und landete prompt
in einem der anno dazumal stattfindenden Kreuzpunkt-Kreuzzügen. Sie hatte
das Gefühl, sich mitten auf einem Schlachfeld zu befinden, und das, ohne zu
wissen, wie sie dort hingekommen war. (SIE waren dort übrigens nicht zu
finden.)

Nebeneffekt dieser netten kleinen Schlacht war, daß die Frauensleut alles
über Footer lernte, was es darüber zu lernen gab.

Da sie keine Lust hatte, sich mitten in *dieser* Schußlinie zu befinden,
begab sie sich dort möglichst schnell wieder weg und kämpfte vor dem
heimischen Com-Puter mit ihrem Kreuzpunkt und seinen Möglichkeiten. Es
dauerte auch nicht lange, sich mit den Grundlagen vertraut zu machen und
gemütlich offline diverse Schlachten in diversen Newsgroups zu verfolgen -
womit wir wieder mal am Ende eines Kapitels angelangt wären. 

</erzähl>

Petra
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(CddF) - Mitglied im Club der detebe-Filterlosen
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