From: bouillon@sol.cs.uni-sb.de (Peter G. Bouillon)
Subject: Re: Funkstille in Saarbruecken
Date: 18 Sep 1996 15:09:55 GMT

Florian Hars <hars@math.uni-hamburg.de> wrote:
> Ja und? Bei unserem Fachbereichsserver bleibt im Moment jede
> shell unwiederbringlich stehen, wenn ich "ls ~/public_html"
> eingebe.  Nicht mal ^C oder ^Z oder noch irgendwas ändern
> daran etwas. Da hilf nur noch die telnet-Sitzung zu beenden 
> und sich neu einzuloggen.

Jaaa -- so sieht es vordergruendig aus.  Vordergruendig!  In
Wirklichkeit wird naemlich ein stiller Alarm ausgeloest und der
Uebeltaeter heimlich durch den Monitor hindurch photographiert.
Die Fingerabdruecke werden aus der Tastatur gelesen, die Daten
elektronisch erfasst, der lokale Sicherheitsdienst und der BND
werden benachrichtigt, und der kubanische Geheimdienst kriegt
einen Tip, dass in Hamburg ein kommunismusfeindliches subversives
Subjekt entdeckt worden ist...

... und *DU* hast gedacht, dass Du die Welt mit einem schlichten
Telnet-Kill in Ordnung gebracht hast?  HahahaHAAA, man sollte 
nicht glauben, wie simpel manche Leute sind ... TOT bist Du, 
tot, und da bringt es ueberhaupt nichts, dass Du soeben heimlich
vom Stuhl aufgestanden und aus der Tuer geschlichen bist ...

Peter
Einzig Wahrer Unterthan
Stolzes Nichtmitglied des HRd13W und der AwdHR
--
Peter G. Bouillon <> Universitaet des Saarlandes <> bouillon@cs.uni-sb.de
Allen ist das Denken erlaubt.  Vielen bleibt es erspart.    -- Curt Goetz 

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