From: petra@stoner.toppoint.de (Petra Tschanter)
Subject: Re: Petras Maerchenstunde
Date: 5 Jun 1999 08:44:17 GMT

Dieter Bruegmann schrieb:
>Zu Petra Tschanter vom 23 May 1999 16:18:08 GMT:
>
>>>>Viel wichtiger: Was ist mit Kapitel 8?
>>>Ich nehme mal an, daß das schon in Arbeit ist.
>>Noch nicht, aber bald.
>Dieter, in gespannter Erwartung

Hier folgt es:

<erzähl>
Kapitel 8

Erschüttert von der Erkenntnis der Großen Schwörung, die SIE in die Welt
gesetzt hatten, ging unsere tapfere Frauensleut nach Hause und überlegte, ob
sie sich tatsächlich der großen Gefahren aussetzen sollte, die damit
verbunden waren, sich offen gegen SIE zu stellen.

Nachdem sie diese Frage überdacht (und vor allem: überschlafen) hatte, kam
sie zu dem Schluß, sich diesem Kampf anschließen zu wollen.

Der erste Schritt auf diesem Weg war, sich jemanden auszusuchen, der ihr 
entsprechende Daten bereitstellen und ihre weiterleiten sollte. Wie sie in
dem großen Backsteingebäude erfahren hatte, nannten sich derartige
Institutionen meist Browaida (häufig auch "Provider" geschrieben). Die
Entscheidung war schnell getroffen, ein entsprechender Antrag gestellt.

Und dann sollte es darum gehen, tatsächlich einen Connect zur großen weiten
Welt herzustellen. Also nahm sie ihr Modem (hatte ich erwähnt, daß es sich
um ein nettes, kleines No-name-Modem handelte?) und schloß es an ihren
Com-Puter an. Tapfer installierte sie ein Terminalprogramm und trug die
notwendigen Daten ein. Dann wählte sie - und was geschah? - SIE waren so
weit, Anschläge gegen mögliche Käpferinnen und Kämpfer gegen SIE in der WAV
zu verüben. Das Modem gab netterweise nämlich bei Wahlversuchen folgende
Auskunft (Achtung, nun folgt Text einer nicht dieser GABELN angemessenen
Sprache): "Wait 2 hours,than dial".

Wahlversuche über Wahlversuche endeten mit dem gleichen Resultat!

Also deinstallierte die Frauensleut ihr Modem und brachte es zu einem
Com-Puter-Händler ihrer Wahl. Dort lernte sie einen der wichtigsten
Grundsätze im Umgang mit Com-Puter-Teilen (den sie im übrigen bis heute
beherzigt): Nicht zu zimperlich mit den entsprechenden Teilen umgehen.

Ein kräftiger Schlag nämlich auf das Gehäuse des Modems brachte es dazu,
davon Abstand zu nehmen, die nervige Meldung von sich zu geben. (Wie sich
herausstellte, wollte auch die aktuelle Festplatte der Frauensleut ab und zu
auf die beschriebene Art behandelt werden - aber das ist eigentlich schon
wieder eine andere - sehr kurze - Geschichte). Auch in der folgenden Zeit
schrie das Modem ab und zu danach, einen kräftigen Schlag zu erhalten.
Ansonsten leistete es der Frauensleut gute Dienste.

Zurück zur Chronologie der Ereignisse: Die Frauensleut ging mit ihrem
"reparierten" Modem freudig nach Hause, installierte es - und es erfüllte
anstandslos den ihm zugedachten Zweck, Verbindung zu ihrem Browaida
aufzunehmen.

</erzähl>

Und damit endet dieses Kapitel.

Petra, alle wieder zum Schlafen gebracht habend

-- 
Hoffnung in detebe? *Tsstsstss*
		             Udo Burghardt in d.t.b.

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